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Fettabsaugen - Die Methode

Ich verwende die neuartige Tumeszenz-Lokalanästhesie. Dabei werden grosse Mengen Salzwasser mit Lokalanästhesie, Adrenalin (zum Verengen der Blutgefässe gegen Blutungsgefahr und zur Verhinderung der schnellen Überflutung des Körpers durch Lokalanästhesie) und weitere Substanzen ins Unterhaut-Fettgewebe gepumpt. Dafür genügen pro Zone meist 2 - 3 kleine, ca. 3 - 5 mm lange Schnittchen, um die Kanüle sowohl fürs Einpumpen der Anästhesielösung als auch fürs folgende Absaugen einzuführen. Diese sind nach wenigen Wochen kaum noch sichtbar. So wird die abzusaugende Zone prall aufgefüllt und unempfindlich gemacht. Das Auffüllen ist praktisch schmerzfrei.

Ablauf - Die Operation

Die Anästhesielösung muss kurz einwirken, um sich im Fettgewebe und gegen die Haut zu verteilen und das Fettgewebe aufquellen zu lassen. Mit der Absaugkanüle wird dann das Fettgewebe zuerst mit einer stochernden Bewegung ohne Vakuum mechanisch gelockert. Damit bekomme ich einen ersten Eindruck der individuell verschiedenen Zusammensetzung, Information über allfällige bindegewebige Verzerrungen unter Narben usw. Die Kanüle ist vorn rund und stumpf, was Verletzungen an grösseren Strukturen wie Nerven und Blutgefässen verunmöglicht.

Beim Absaugevorgang halte ich mich an die vorher gemachten Einzeichnungen des Fettpolsters und sauge gleichmässig und symmetrisch ab. Gegen die Haut und die Muskelschicht sollte noch etwas Fett bleiben als bewegliche Zone zur Verhinderung von direkten Verklebungen oder Verwachsungen (Dellen). Deshalb darf nicht alles Fettgewebe abgesaugt werden. Gegen Ende des Absaugens müssen Sie aufstehen. Erst jetzt erkenne ich im abwärts fallenden Gewebe, wo noch Korrekturen nachzuführen sind. Diese Phase trägt wesentlich zu einem ästhetisch befriedigenden Resultat bei. Bei Anästhesiemethoden, die das Aufstehen verunmöglichen, ist diese wichtige Korrektur nicht möglich.

Nachbehandlung

Wir reinigen Ihren Körper von Operationsspuren. Die Schnittchen werden mit einem Steristrip fixiert. Sie sollen für die abfliessende Flüssigkeit offen bleiben. Beim Aufstehen und beim Anziehen der Kompressionshose fliesst viel wässrige - leicht blutige - Flüssigkeit aus den unteren Schnittchen. Diese Flüssigkeit muss speziell während der ersten 12 Stunden durch windelartige Einlagen über der Kompressionshose aufgesaugt werden. Die Kompressionshose ist mindestens 10 Tage ohne Unterbruch, selbst beim Duschen zu tragen.

Am Operationstag und den 10 folgenden Tagen sollten Sie einen mindestens 30-minütigen Spaziergang machen. Für allfällige Schmerzen während der ersten Tagen erhalten Sie ein Schmerzmittel. Die meisten Patienten sind jedoch schon am nächsten Tag nach der Operation wieder arbeitsfähig. Nach einem längerem Eingriff kann es Ihnen am ersten Tag übel sein. Viel trinken ist in diesen Tagen zu empfehlen. Vermeiden Sie Haltungen oder einschneidende Kleidungsstücke, die Falten machen. Vorteilhaft wäre es, die Kompressionshose länger als die vorgeschriebenen 10 Tage zu tragen, z. B. 2 - 4 Wochen. Nach einer Woche wäre eine Lymphdrainage-Physiotherapie empfehlenswert. Die ersten 10 Tage in der Kompressionshose sind für das ästhetische Resultat sehr wichtig. In dieser Zeit sollten Sie täglich öfters allfällige Falten z. B. am Bauch für die neue Festigung am Untergewebe mit der Hand nach oben streichen. So können Falten und z. B. Überhänge über Narben am Bauch glatt oder geringer werden.

Risiken

Jeder operative Eingriff kann mögliche Komplikationen haben. Gelegentlich können nach der Fettabsaugung vorübergehend auftreten:

Anfängliche Schwellungen, Blutergüsse, blaue Flecken, Taubheitsgefühl der Haut. Übelkeit und Schwindel am ersten oder zweiten Tag. Hautunregelmässigkeiten (Dellen oder Einziehungen) sind mit dieser Methode selten. Falls es doch Unregelmässigkeiten bleiben oder sichtbar sind, kann nach mind. 5 Monaten eine kleine Korrektur gemacht werden.

Schwere Blutungen, Thrombosen, Lungenembolien, Infektionen des behandelten Areals und Gewebeverhärtungen, wie sie bei früheren Methoden noch möglich waren, sind bei der Tumeszenztechnik praktisch ausgeschlossen. Die Möglichkeit einer allergischen Reaktion auf die Anästhesie ist, wie bei jeder Anästhesiespritze, theoretisch, möglich - jedoch äusserst selten. Ich persönlich habe dies in 25 Jahren ärztlicher Tätigkeit noch nie erlebt.

Gelegentlich entspricht die abgesaugte Fettmenge nicht der idealen Vorstellung der Patientin. Nicht immer kann so viel abgesaugt werden, wie man gerne möchte.

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